Baran: Keine Toleranz für Bandenkriminalität – Mehr personelle Unterstützung für die Polizei Dortmund

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Der Dortmunder SPD-Landtagsabgeordnete Volkan Baran fordert vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen zwischen der Rockergruppierung „Bandidos“ und dem Miri-Clan eine intensivere Bekämpfung von Bandenkriminalität in Dortmund.

Am Samstag war ein junger Mann, der Angehöriger des Miri-Clans ist, im Brückstraßenviertel niedergestochen worden, Sonntag gab es dann in Dortmund-Eving Schüsse auf das Vereinsheim der „Bandidos“.

Baran erklärt dazu:

„Es ist gut, dass wir eine Abteilung bei der Polizei haben, die sich besonders mit dieser Art der Kriminalität auskennt und entsprechend zielgerichtet agieren kann. Wir brauchen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger eine Stärkung der Polizei. Es ist sicherlich zu begrüßen, dass wir in Eving eine weitere Hundertschaft bekommen, allerdings ersetzt das nicht den eigentlichen Personalbedarf des Polizeipräsidiums Dortmund. Besonders im Bereich der Drogenkriminalität müssen wir die Polizistinnen und Polizisten unterstützen. Wir müssen das Personal bei der Polizei aufstocken und nicht, wie durch die schwarz-gelbe Landesregierung beschlossen wurde, eine Kürzung um 15 Planstellen im Polizeipräsidium Dortmund im kommenden Jahr vornehmen. Ich frage mich ernsthaft, wo die Sicherheitsversprechen des Wahlkampfes geblieben sind.“

Klar ist für ihn, dass Szenen, wie die vom vergangenen Wochenende unter allen Umständen verhindert werden müssen:

„Es kann nicht sein, dass ein Wohngebiet zum Austragungsort von Konkurrenzkämpfen im Drogenhandel wird. Davor müssen wir unsere Bürgerinnen und Bürger schützen und nicht den Banden die Straße überlassen. Hier muss schnell gehandelt werden, um eine weitere Eskalation des offenbar schwelenden Konfliktes zu verhindern.“

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