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Angesichts der geplanten Fusion der beiden Warenhausketten Karstadt und Kaufhof erklärt Marc Herter, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Die Eigentümer von Karstadt und Kaufhof haben sich auf eine Fusion der beiden Warenhausketten unter der Führung von Karstadt geeinigt. Medienberichten zufolge sind bis zu 7.000 Arbeitsplätze bei beiden Unternehmen bedroht. Nun sind zunächst die Kartellbehörden am Zug. Und natürlich müssen aus unserer Sicht die Arbeitnehmervertreter umfassend und rechtzeitig über alle Details der Fusionspläne informiert und in die Entscheidungen eingebunden werden.

Wenn eine solche Fusion erfolgreich sein soll, geht das nur mit und nicht gegen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das heißt konkret: ein ordentlicher Tarifvertrag und die Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen. In beiden Unternehmen haben die Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen Jahren schon umfassende Beiträge zur Sanierung geleistet. Die Eigentümer sollten sich klar sein: Die Beschäftigten sind der wichtigste Faktor für die Zukunft ihrer Warenhäuser, nicht der Beton der Immobilien.“

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